IATA: Luftfahrt flog 2002 Verluste von 13 Mrd. $ ein
- 400.000 Arbeitsplätze im Flugbereich gingen verloren
- Besserung für 2003 erwartet

·Farbenprächtig
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Die internationale Zivilluftfahrt hat im laufenden Jahr 2002 Verluste von insgesamt 13 Mrd. Dollar (13,3 Mrd. Euro) eingeflogen. Bisher ging der internationale Luftfahrtverband IATA von Verlusten in einer Größenordnung zwischen 10 und 12 Mrd. Dollar aus. Neben dem höherem Konkurrenzdruck lasteten auch die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, die nach den Terroranschlägen in den USA ergriffen worden waren, schwer auf den Fluggesellschaften.
Im Vorjahr resultierten die Folgen der Terroranschläge und die globale Konjunkturschwäche in einem Verlust von rund 17 Mrd. Dollar. "Ohne weitere außerordentliche Ereignisse" rechnet IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani 2003 mit einer Rückkehr in die Gewinnzone, sagte er bei einer Pressekonferenz am Montag in Rom.
Wegen der internationalen Krise seien im zivilen Flugbereich 400.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. 200.000 davon seien von den Fluggesellschaften gestrichen worden.
Der IATA-Generaldirektor zeigte sich über die Entwicklung des Flugverkehrs in den nächsten fünf Jahren zuversichtlich. Bis 2007 werde der Flugverkehr weltweit um vier Prozent und in Europa um 4,4 Prozent steigen. China werde ein Rekordwachstum von 10 Prozent melden. Positiv sei die Entwicklung im Bereich Luftfracht, wo es im ersten Halbjahr 2002 ein einprozentiges Wachstum gegeben habe.
Die Regierungen müssten die Prämien für Terror- und Kriegsrisiken übernehmen, die für die Branche untragbar teuer geworden seien, forderte Bisignani. Vor dem 11. September hätten sich die Prämien auf insgesamt 1,7 Mrd. Dollar belaufen. Im laufenden Jahr seien es voraussichtlich 6 bis 7 Mrd. Dollar. Die IATA hat ihren Sitz in Genf und beschäftigt dort rund 300 Personen.
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