Donnerstag, 4. Juli 2002

FORMAT: Aktionärsklage gegen die Kies Union

  • Der Vorwurf: "Anleger wurden mit Strategie geschädigt"

Eine Gruppe von Aktionären - darunter Meinl Bank und zahlreiche von der Bank vertretene Anleger - bringt eine Klage gegen die börsennotierte Kies Union ein. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Aktionäre, die nahezu den gesamten Streubesitz der Kies Union von über zehn Prozent repräsentieren, fühlen sich von dem Unternehmen "mit Strategie geschädigt". Das sagt Rupert-Heinrich Staller, der Koordinator der Klage, gegenüber FORMAT.

Der Vorwurf: Seit der Mehrheitsübernahme der Kies Union durch den britischen RMC-Konzern 1996 seien die Großaktionäre - etwa Wr. Städtische, Grazer Wechselseitige und frühere Schotterbarone - über eine Wiener Anwaltskanzlei weit über dem Börsekurs im Paket abgefunden worden. Gleichzeitig habe man die Kies Union systematisch "ausgehungert und ausgeblutet". Der Kurs fiel von einst 2.900 Schilling auf zuletzt 35 Euro. Die klagenden Aktionäre verlangen ein Abfindungsoffert zu rund 130 Euro pro Aktie. Das würde die RMC 15 Millionen Euro mehr kosten, als die Papiere derzeit an der Börse wert sind, schreibt FORMAT.

Alles über die Aktionärsklage und die Vorwürfe lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT!

4.7.2002 12:38