Niki Lauda wechselt von Parmalat zu Viessmann
- Eddie Irvine mit den Veränderungen am Jaguar unzufrieden
- Heute Freies Training für den GP von England in Silverstone

Niki Lauda bekommt ein neues Kapperl. In Zukunkt wird "Niki Nazionale" sein edles Haupt nicht mehr für Parmalat sondern für die Hightech-Heizungsfirma Viessmann zur Verfügung stellen. Viessmann ist diese Art von Werbung immerhin 750.000 € im Jahr wert. Probleme hat der Österreicher allerdings mit seinem Jaguar-Team. Eddie Irvine hat sich zuletzt eher abfällig über die grünen Boliden geäußert. Und spannend wird's für Arrows: Arrows schuldet Jaguar nämlich immerhin 4,81 Millionen € für die Cosworth-Motoren.
Armer Niki! Parmalat will das berühmte rote Kapperl nicht weiter sponsern. Aber schon hat Lauda Ersatz gefunden. Die Heizungsfirma Viessmann macht jährlich 750.000 € locker, damit Nikis Kopf nicht unbedeckt bleibt.
Fortschritte beim Jaguar?
Lauda ist fest davon überzeugt, dass Jaguar einen Schritt nach vorne getan hat. Es gibt Veränderungen an den Flügeln, und am Unterboden. Die Autos sollen dadurch schneller geworden sein. In Silverstone werden die Boliden erstmals unter Rennbedingungen gefahren. Heute findet um 13.00 Uhr das Freie Training statt. Man darf gespannt sein.
Kritik von Irvine
Weniger begeistert hat sich Formel-1-Haudegen Eddie Irvine über den überarbeiteten Jaguar-Boliden R3 geäußert. "Ich habe 15 Runden gedreht und war nicht sehr angetan. Es gibt Verbesserungen in gewissen Bereichen, aber auch einige Problemzonen", erklärte der Nordire. Irvines lukrativer Vertrag beim Rennstall von Teamchef Niki Lauda endet mit Saisonende, derzeit laufen Verhandlungen für die Saison 2003. Dem ältesten Piloten des Feldes kommt es dabei laut eigenen Angaben nicht aufs Geld an, sondern in erster Linie auf ein konkurrenzfähigen Auto.
Muss Irvine gehen?
Lauda räumt ein mit einigen Piloten Gespräche geführt zu haben. Webber und Alonso wurden bereits getestet. Bis August soll die Fahrerfrage gelöst sein. Irvine wird sich wohl verabschieden müssen.
Probleme mit Arrows
Nach den Worten von Niki Lauda, der als Jaguar-Teamchef auch für die Cosworth-Motoren verantwortlich ist, hat Arrows mit den Zahlungen für die Triebwerke zwei Monate Rückstand. Der Schuldenstand beläuft sich auf 4,7 Millionen Dollar (4,81 Mill. Euro). "Wir warten immer noch auf das Geld. Tom Walkinshaw hat immer spät gezahlt, aber nun sind schon zwei Monatsraten fällig und ich kann aus rechtlichen Gründen nicht mehr länger zuwarten", meinte Lauda.
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