Noch ein Jahr bis zur Vergabe der Winterspiele 2010
- Seit Montag Generaldirektor Egon Winkler im Amt

In einem Jahr, am 2. Juli 2003, wird in Prag vom IOC der Veranstalter der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 bestimmt. Dies nahm das österreichische Organisationskomitee zum Anlass, um am Dienstag in Kitzbühel über den aktuellen Stand der Bewerbung von Salzburg mit den Austragungsregionen Kitzbühel und Amade zu informieren.
Kitzbühel ist in dieser Bewerbung eine wichtige Säule. Jahr für Jahr lockt das Hahnenkamm-Rennen Skifans aus aller Welt nach Österreich und bei einem Zuschlag wäre der Gewinner der schwierigsten sowie spektakulärsten Abfahrt der Welt zugleich Olympiasieger. Das wäre natürlich ein Ereignis mit einem besonders hohen Stellenwert. Kitzbühel ist für 2010 zudem als Austragungsort der Freestyle- und der Curling-Bewerbe geplant. Zudem soll in der Gamsstadt ein eigenes Olympisches Dorf sowie ein eigenes Mediencenter errichtet werden.
Olympische Spiele wären aber auch für Kitzbühel eine neue Dimension. Rund 2,1 Milliarden TV-Zuseher verfolgten die Spiele aus Salt Lake City. Für Salzburg und Kitzbühel würde das unbezahlbare Werbung bedeuten. Daneben gäbe es auch einen Investitionsschub in den Regionen, dazu schafft Olympia in Verkehrs- und Sport-Infrastruktur große Investitions-Möglichkeiten.
Seit Montag hat die Salzburg-Bewerbung auch einen neuen Generaldirektor. Dr. Egon Winkler, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer und bisher Leiter der österreichischen Außenhandelsstellen, ist ab sofort der Hauptverantwortliche für die Bewerbung. Einen ersten Erfolg erzielte Winkler bereits am Wochenende in Villach, wo seitens des ÖSV einstimmig die Unterstützung dieser Olympiabewerbung beschlossen wurde.
In Kitzbühel wird im Rahmen der Generali open (Tennis) ein eigener Werbestand betrieben, dazu wird ab Ende August auch die "Road-Show" durch ganz Österreich ihren Betrieb aufnehmen.
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