Wimbledon: Julian Knowle gegen Hewitt chancenlos
- Nur sechs Games in 88 Minuten gewonnen
Erwartungsgemäß Endstation war am Samstag auch für den letzten noch im Wimbledon-Einzel vertretenen Österreicher: Julian Knowle. Der Österreicher war gegen den Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt in der dritten Runde völlig chancenlos und musste sich nach 88 Minuten mit 2:6,1:6,3:6 geschlagen geben. Dennoch für den 28-jährigen Vorarlberger, der sich im Ranking ungefähr auf Platz 85 nach vor schieben wird, war Wimbledon sein bisher erfolgreichstes Turnier.
Am Beginn hielt Knowle noch recht gut mit, doch bei 2:2 gab er seinen Aufschlag mit einem Doppelfehler ab, womit der Anfang vom Ende begann. Auch zum 2:5 verschenkte der Lauteracher sein Service mit einem Doppelfehler, nach nur 27 Minuten war Satz eins vorbei. In dieser Tonart ging es in den folgenden Sätzen weiter, Knowle war bei seinem ersten Match auf dem Center Court von Wimbledon nur Statist.
"Es waren unglaubliche Eindrücke auf dem Center Court. Die Stimmung und die Fans waren super, das war ein extrem geiles Gefühl", ging der sonst eher introvertierte Knowle trotz der Niederlage aus sich heraus. Hewitt sei ein übermächtiger Gegner gewesen. "Ich habe noch nie gegen einen so guten Spieler gespielt. Er wollte unbedingt jeden einzelnen Punkt machen und spielte, als ob er 6:0,6:0,6:0 gewinnen wollte." Knowle wusste einfach kein Rezept gegen den Australier.
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