Schützen erhoffen bei WM Medaillen und Quotenplätze

Lahti, sonst als Sportschauplatz hauptsächlich den Nordischen vorbehalten, ist ab Dienstag das Zentrum der Schützen. Vom 2. bis 16. Juli werden dort die Weltmeisterschaften (Gewehr, Pistole, Jagd- und Wurftaubenschießen) ausgetragen.
Für die große österreichische Delegation - 23 Gewehr- und Pistolenschützen sowie sieben Jagd- und Wurftaubenschützen - haben die Titelkämpfe gleich doppelte Bedeutung: Die Verbände hoffen nicht nur auf mehrere Medaillen, sondern auch auf Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2004 in Athen.
"Wir rechnen uns schon einige Medaillenchancen aus", meinte Siegfried Böck vom Österreichischen Schützenbund (ÖSB). Im Pistolenbewerb ist dies vor allem Giovanni Bossi, der im Vorjahr Europameister mit der Zentralfeuer-Pistole und Vize-Europameister in der Standard-Disziplin geworden ist, sowie mit der Mannschaft im Zentralfeuer und Standard. Im Gewehr scheint vor allem Mario Knögler, der mit dem Weltcupsieg im April in Sydney den bisher einzigen Olympia-Quotenplatz der ÖSB-Aktiven erschoss, der heißeste Kandidat. Er hat auch das Dreistellungsmatch beim Weltcup in Mailand gewonnen.
Neben Knögler (er hatte in Sydney mit drei Mal Rang neun großes Pech gehabt) sind mit Thomas Farnik und Wolfram Waibel jun. sowie der Olympia-Neunten Monika Haselsberger (alle Gewehr) weitere Sydney-Starter mit von der Partie. "Zumindest erhoffen wir in Lahti noch ein, zwei weitere Quotenplätze", sagt Böck vorsichtig. Medaillen könne man erhoffen, doch dürfe man sie auf Grund der extremen Dichte an der Spitze nicht erwarten. Auch bei den Jagd- und Wurftaubenschützen erhofft man Spitzenergebnisse.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Michael Schumacher18:02
"Der alte Hund"Niki Lauda zog seine rote Kappe vor dem Deutschen. Seine Pole fand er "sensationell".
Mordalarm in Wien10:31
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
