Bush würdigt Soldaten & Kriegsveteranen
- Independence Day: Terror-Warnung in den USA!
- Amerikaner lassen sich den Feiertag nicht verderben

·Der 4. Juli
Was ist der Independence Day?
Die mehr als 2000 Festveranstaltungen zum Nationalfeiertag der USA fanden am Donnerstag unter strikten Sicherheitsvorkehrungen statt. Das FBI warnt schon seit Wochen vor eventuellen Terroranschlägen. US-Präsident George W. Bush hat am Nationalfeiertag vor allem die Soldaten und Kriegsveteranen gewürdigt. Für ihren Einsatz in Friedens- und in Kriegszeiten zolle die Nation den Männern und Frauen größten Respekt, sagte Bush bei einem Fest in Ripley im Bundesstaat West Virginia.
"Der Jahrestag von Amerikas Unabhängigkeit ist ein Tag zum danke sagen, ein Tag zum Feiern" sagte Bush. "Am 4. Juli haben wir vieles, für das wir dankbar sein können: für die Familien, die wir lieben, für die Möglichkeiten in Amerika, für die Freiheit, die unsere Vorväter erklärt haben, die von zahlreichen Generationen verteidigt worden ist und jedem von uns vom allmächtigen Gott gegeben ist."
Die mehr als 2000 Festveranstaltungen zum Nationalfeiertag fanden unter strikten Sicherheitsvorkehrungen statt. Über den Städten patrouillierten Kampfjäger. Bush wollte das Feuerwerk in Washington am Abend vom Balkon des Weißen Hauses beobachten. Am 4. Juli 1776 wurde in Philadelphia die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet und erstmals öffentlich verlesen.
Mehr als jemals zuvor stehe die US-Flagge für ein "wirklich vereintes Land", sagte Bush am Donnerstag in Ripley, wo sich mehrere tausend Menschen zu seiner Ansprache versammelt hatten. Jede Volksgruppe werde in den USA respektiert, jede Glaubensform geschützt - und doch seien alle ein Volk, betonte der Präsident. "Wer einen Amerikaner angreift, greift uns alle an."
Gleichzeitig warb Bush dafür, die rund 15.000 US-Soldaten ohne US-Staatsbürgerschaft unverzüglich einzubürgern: "Diese Männer und Frauen lieben unser Land - sie beweisen es mit ihrer täglichen Pflichterfüllung." Der Präsident hatte unlängst eine entsprechende Eingabe abgesegnet; damit wird die bisher dreijährige Antragsfrist hinfällig. Am Abend wollte der Präsident vom Balkon des Weißen Hauses in Washington das große Feuerwerk zum 4. Juli ansehen.
US-Piloten vor Beschattung im Ausland gewarnt
Tausende US-Piloten wurden unterdessen davor gewarnt, bei Auslandsaufenthalten von "Frauen und Männern nahöstlichen Aussehens" beschattet zu werden. Die Vertretung der US-Pilotenvereinigung bei der Gesellschaft Northwest Airlines veröffentlichte am Mittwoch eine entsprechende Warnung auf ihrer Website. Mehrere Besatzungen anderer Airlines seien offenbar in Hotels, Restaurants und Kneipen in Frankfurt, Amsterdam und London verfolgt worden.
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