Polizei kontrolliert Wiener Hundehalter
- Hundeproblemzonen" werden 14 verstärkt kontrolliert

Die Wiener Hunde und deren Besitzer werden seit gestern, Montag, von der Polizei verstärkt kontrolliert. Bisher musste dabei gegen "keine groben Verfehlungen" eingeschritten werden, wie Major Werner Granig von der Wiener Diensthundestaffel am Dienstag auf APA-Anfrage mitteilte. Im Bereich der Prater-Hauptallee seien bisher 15 Abmahnungen - etwa wegen Nichteinhaltung der Leinenpflicht - ausgesprochen worden.
Insgesamt 14 Tage lang läuft die Aktion, bei der von den Bezirken gemeldete "Hundeproblemzonen" flächendeckend kontrolliert werden. Vor allem undisziplinierte Besitzer großer Hunde, die ihre Vierbeiner beispielsweise auf Kinderspielplätzen frei herumlaufen lassen, werden ins Visier genommen.
Beim Auftakt der Aktion mit acht Diensthundebeamten im Prater sei man dagegen eher auf "ältere Personen mit kleinen Hunden" gestoßen, so Graning: "Wir haben gesagt, dass es da nicht gleich ein Organmandat gibt, wenn das Tier nicht angeleint ist." Bisher seien die Reaktionen der Hundehalter sehr positiv ausgefallen: "Aber ich glaube, das wird sich in den 14 Tagen noch ändern."
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