Heute beginnt der Aktienrückkauf bei der AUA
- Bis 8. Oktober will AUA 1,7 Millionen Aktien zurück holen
- Management soll an der Gruppe beteiligt werden

Heute starten die Austrian Airlines (AUA) ihren Aktienrückkauf, der voraussichtlich am 8. Oktober endet. Die erworbenen AUA-Aktien werden für ein Beteiligungsprogramm für Führungskräfte verwendet. Der Teilnehmerkreis umfasst derzeit 35 Personen.
Die AUA-Hauptversammlung (HV) hat bereits am 8. Mai 2002 grünes Licht für den Aktienrückkauf gegeben. Damals wurde der Vorstand ermächtigt, bis zu 1,700.000 Stück eigener Aktien zu erwerben, das entspricht rund 5 Prozent des Grundkapitals.
Nach dem international praktizierten "Stock-Option"-Modell für leitende Angestellte eines Konzerns werden erfolgsabhängige Prämien nicht in bar, sondern in Form von Optionen ausgeteilt. Vorstände und andere leitende Mitarbeiter bekommen so das Recht, nach einer gewissen Frist zu einem fixen Kurs Aktien des eigenen Unternehmens zu erwerben. Steigt der Aktienkurs über den Ausübungspreis der Option, steigt auch die Prämie entsprechend. Gibt der Kurs nach, wird die Option wertlos.
Aktienoptionen für Führungskräfte
Beabsichtigt ist, eigene Aktien zu erwerben, die den Mitgliedern des Vorstandes und bestimmten Angestellten der AUA sowie "bestimmten Geschäftsführern und Vorständen von mit ihr verbundenen Unternehmen" im Wege von Aktienoptionen zum Erwerb angeboten werden. Die Höchstzahl der im Rahmen des Stock Option Programms 2002 angebotenen Optionen zum Erwerb von Aktien beträgt 1,589.760 Stück.
Dem Vorstandsvorsitzenden (CEO) werden insgesamt bis zu 170.940 Optionen eingeräumt. Den anderen drei Vorstandsmitgliedern jeweils bis zu 119.664 Optionen. Zwei Vorstandsmitgliedern der Tochtergesellschaften bzw. zwei Geschäftsführern der Tochtergesellschaften werden je bis zu 34.188 Optionen eingeräumt. Leitenden Angestellten der Austrian Airlines im Sinne von Paragraf 80 Abs. 1 Aktiengesetz und bestimmten Führungskräften werden Optionen im Ausmaß von je bis zu 34.188 Optionen eingeräumt.
Die Aktienoptionen haben eine Laufzeit von sechs Jahren, beginnend mit Tag des Beschlusses des Aufsichtsrates über die Zuteilung von Optionen. Eine Ausübung der Optionen ist frühestens ab 1. Dezember 2003 möglich. Die Optionsausübung ist jeweils nur in den auf die Veröffentlichung der Quartalsberichte der AUA folgenden 20 Börsenhandelstagen ("Ausübungsfenster") möglich. Eine Ausübung der Aktienoptionen setzt voraus, dass das Eigeninvestment zum Ausübungszeitpunkt noch besteht. Pro Option kann eine Aktie bezogen werden.
Mehr Motivation für Manager
Das AUA-"Stock Option Programm 2002" verfolge das Ziel, das Management "langfristig substanziell am Unternehmenserfolg zu beteiligen", um dadurch das Management einerseits stärker an den Zielen der Aktionäre zu orientieren, und andererseits die Möglichkeit zu eröffnen, bei steigenden Aktienkursen am Erfolg zu partizipieren. Gleichzeitig solle damit "die Attraktivität des Unternehmens für internationale Führungskräfte gesteigert" und für die Entwicklung der Gesellschaft "ein positives, auf die Zukunft gerichtetes Signal gesetzt" werden, heißt es erläuternd.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Michael Schumacher18:02
"Der alte Hund"Niki Lauda zog seine rote Kappe vor dem Deutschen. Seine Pole fand er "sensationell".
Präsidentenwahl in Serbien09:39
Traum von GroßserbienNeuer Präsident Nikolic kann sich nicht von nationalistischen Ideen lösen

