Was alles anders wird mit 1. Juli 2002
- Sparbücher werden identifiziert, Kreditkarten werden billiger
- Briefmarken sind ungültig, Politiker verdienen mehr
·Sparbücher
Alle Infos: Ende für Anonymität
·Kreditkarten
Gebühr in Europa fällt weg
·6 Monate Euro
Teuerungswelle & Schilling-Sehnsucht
·AK-Preischeck
Supermärkte und Drogerien teurer
·T€URO-Polizei
Helfen Sie die Euro- Sünder finden!
·Karenzurlaub
Ab 1. Juli auch zur Krankenpflege
·Ab 1.7. möglich
Traute Zweisamkeit im Grundbuch
Der 1. Juli 2002 bringt eine ganze Welle an Veränderungen für Österreich. Nicht nur die Sparbücher-Anonymität ist endgültig passé. Wir leben auch schon ein halbes Jahr lang mit der neuen Europawährung. Dazu kommt eine Reihe von Gesetzes-Änderungen. Schwer, da nicht den Überblick zu verlieren.
Sparbücher sind mit 1. Juli nicht mehr anonym. Wer von einem unidentifizierten Sparbuch mit mehr als 15.000 Euro abheben will, wird bei der Polizei gemeldet.
Das Bezahlen mit Kreditkarten wird im EU-Ausland billiger. Die Bearbeitungsgebühren fallen. Einem EU-Entscheid zufolge müssen auch Bar-Behebungen mit der Bankomatkarte im Ausland ebenso billig sein wie im Inland. Für Österreicher bedeutet das: Gratis!
Nach sechs Monaten Euro ist klar: Es ist doch alles teurer geworden. Ein Eis um 10 Schilling kostet heute 1 Euro. Am 1. Juli wünscht sich eine Internet-Initiative einen Einkaufs-Boykott, um gegen die Preistreiber zu protestieren.
Eine neue Form des Karenz-Urlaubs wird jetzt möglich: Die Pflege-Karenz. Schwer kranke oder sterbende Familienangehörige können vier Monate lang gepflegt werden - so lange gilt ein Kündigungsschutz.
Die Politikergehälter steigen um 1,1 Prozent - ebenso wie die Pensionen im Vorjahr.
Schilling-Briefmarken verlieren mit 1. Juli ihre Gültigkeit. Ab jetzt darf man nur noch Euro-Marken picken. Strafporto: 51 Cent.
In Italien treten neue Verkehrsverordnungen in Kraft. Das heißt einerseits: Licht bei Tag. Und andererseits: Alko-Limit 0,5 Promille!
Wiener müssen ab 1. Juli jedes Monat 2,5 Euro mehr für die Müllabfuhr bezahlen. Das hat der Gemeinderat mit der Absoluten Mehrheit der SPÖ beschlossen.

