FIFA: Organisatoren für Ticketchaos verantwortlich
- Kritik an Vertriebs-Agentur "ungerechtfertigt und enttäuschend"
- Organisationskomitees wollten Schuld abschieben
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Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat die Organisationskomitees in Japan (JAWOC) und Südkorea (KOWOC) für das Ticketchaos zu Beginn der Weltmeisterschaft verantwortlich gemacht. Der schottische FIFA-Vizepräsident David Will nannte die Kritik von JAWOC an der für den Vertrieb der Eintrittskarten zuständigen Agentur Byrom "ungerechtfertigt und enttäuschend".
Die Karten seien nur deshalb so spät gedruckt und ausgeliefert worden, weil die Sitzplatzpläne der 20 meist neuen Stadien mit großer Verzögerung eingereicht wurden. Die notwendigen Papiere trafen nicht, wie vereinbart im Oktober 2001, sondern erst im Februar in London ein.
"Die Wahrheit ist, dass Byrom die Ticket-Situation gerettet hat. Sie haben die Arbeit für sechs Monate in sechs Wochen bewältigt", verlas Will eine offizielle Erklärung der FIFA und fügte hinzu: "Alle kritisieren Byrom, aber sie haben fantastische Arbeit geleistet." Vor allem die Japaner hätten keine Veranlassung gehabt, die britische Agentur derart massiv anzugreifen. Ein JAWOC-Sprecher kündigte am Montag eine Stellungnahme zur FIFA-Erklärung an.
