Dienstag, 25. Juni 2002

Schumacher: "Aus Imola-Tragödie etwas gelernt"

  • Weltmeister wirbt für Crash-Tests

Michael Schumacher macht sich für Crash-Tests stark. Der Formel-1-Weltmeister hat am Dienstag nachhaltig dafür geworben, die hohen Standards für die Tests in der Formel 1 auch für die Weiterentwicklung der Sicherheits-Standards im "normalen" Straßenverkehr anzuwenden.

"Für mich als Berufs- und Privatfahrer ist die Sicherheit im Straßenverkehr und auch außerhalb lebenswichtig", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister bei einer Veranstaltung in Bergisch Gladbach bei Köln.

Dabei erinnerte Schumacher an die tödlichen Unfälle seiner Rennfahrer-Kollegen Ayrton Senna und Roland Ratzenberger 1994 in Imola (im Bild Sennas Bolide nach dem Crash). "Ich habe damals gesagt, für irgendetwas müssen diese Tragödien doch gut sein, wir müssen aus ihnen lernen."

Zwei Tage nach seinem zweiten Platz beim GP von Europa auf dem Nürburgring nahm der 33-Jährige als Gastredner an einer gemeinsamen Veranstaltung des "European New Car Assessment"-Programms (Euro NCAP) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) teil. Dieses Programm vereinheitlicht im europäischen Bereich die Sicherheitskriterien der Automobilhersteller.

25.6.2002 13:23
Ergebnisse, WM-Stand, Team-Porträts