Eishockey-Bundesliga nun doch mit acht Klubs
- Graz und Lustenau sind doch dabei

Die österreichische Eishockey-Bundesliga geht nun doch wie ursprünglich vorgesehen mit acht Vereinen in die Saison 2002/03. Die Graz 99ers warten für eine definitive Zusage nur noch die Senatsbeschlüsse der Stadt ab, aber "es wird nicht mehr viel dagegen stehen. Ich gehe davon aus", erklärte Klub-Präsident Jochen Pildner-Steinburg. EHC Lustenau gab ebenfalls den Rückzug vom Rückzug bekannt.
Damit startet die Liga wie bei der Sitzung am 1. Juni festgelegt am 4. Oktober mit den Vereinen VSV, KAC, EHC Linz, Vienna Capitals, HC Innsbruck, Aufsteiger Supergau Feldkirch sowie Graz und Lustenau. Spieltage sind Freitag und Sonntag. Im Grunddurchgang, der bis Anfang März dauert, werden drei Hin- und Rückrunden gespielt, nach der ersten Hin- und Rückrunde werden die Punkte geteilt. Alle acht Teams nehmen am Playoff (best of five) teil.
Nach dem Ausstieg von Hauptsponsor Uniqa hatte zunächst Graz und anschließend auch Lustenau erklärt, aus finanziellen Gründen nicht an der Liga teilzunehmen. Nach einer kräftigen Finanzspritze des Landes Steiermark, das die Förderung fast versechsfacht und über 100.000 Euro zusagte, wurde von Seiten der 99ers aber eine Kehrtwendung eingeleitet. In deren Sog und nach Zusage eines weiteren Sponsors sah sich auch wieder Lustenau in der Lage, die Kosten zu tragen.
