Deutsche Post geht gegen EU-Entscheid vor
- 2002 Bilanzvorsorgen von 850 Mill. Euro

Die Deutsche Post AG wird gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission Rechtsmittel einlegen und bilanziell Vorsorge treffen. Nach der unveränderten Auffassung der Deutschen Post lägen keine Beihilfetatbestände vor, teilte die Deutsche Post mit.
Zudem seien gravierende Verfahrensfehler bei der Entscheidung der EU-Kommission gemacht worden. Die EU-Kommission hatte zuvor entschieden, dass die Deutsche Post 572 Mill. Euro an den Staat zurückzahlen muss, die das Unternehmen zu Unrecht als Beihilfe erhalten haben soll.
Wie die Post weiter mitteilte, wird für diese einmalige Belastung durch den aufgezinsten Gesamtbetrag der Rückforderung, die auf die Jahre 1994 bis 1998 abstellt, im laufenden Geschäftsjahr in einem Umfang von rund 850 Mill. Euro bilanziell Vorsorge getroffen.

