Philips Österreich erhält neuen Generaldirektor
- Holländer Vaartjes folgt Starrenburg per 1. August

Philips Österreich, Tochter des niederländischen Elektronikkonzerns, erhält einen neuen Generaldirektor. Wiebo Vaartjes (48) löst mit 1. August 2002 den amtierenden Österreichchef Paul Starrenburg ab. Starrenburg übernimmt nach vier Jahren in Österreich "eine neue Aufgabe innerhalb des Philips-Konzerns."
Der Holländer Vaartjes ist seit 17 Jahren für Philips tätig. Derzeit ist Vaartjes Chef des Bereichs "Sound Solutions" mit Sitz in Wien, wo unter anderem Minilautsprecher für Handys entwickelt und produziert werden. Diese Funktion wird er auch nach dem Sprung an die Österreichspitze weiter ausüben. Vaartjes ist verheiratet und hat vier Kinder.
Strategische Ausrichtung
Philips Austria wurde in der Ära Starrenburg strategisch neu ausgerichtet: sechs Kompetenz- und Entwicklungszentren sowie hochautomatisierte Produktionsstätten von High Tech-Produkten lösten die Massenherstellung von Konsumentenprodukten ab. Wiebo Vaartjes wird den Weg von Philips Austria zum Technologiemotor für die globalen Weltmärkte fortsetzen.
Personalstand halbiert
Nach der Restrukturierung der vergangenen Jahre - seit dem Jahr 2000 hat sich der Personalstand bei Philips Österreich auf 2.600 mehr als halbiert - will Vaartjes nun die Zusammenarbeit der sechs österreichischen Kompetenzzentren erhöhen und gleichzeitig verstärkt Marktsynergien mit den Nachbarländern nützen.
Die österreichische Tochter des holländischen Konzerns entwickelt Lösungen in den Bereichen Halbleiter für kontaktlose Identifikationssysteme, Miniatur-Lautsprecher für Telekom-Anwendungen, LCD- und LCoS-Lichtmaschinen für Projektoren und Beamer, Spracherkennungs- und Diktiersysteme, Körperpflege- und Küchengeräte sowie in der digitalen Audio- und Videotechnik.

