Austro Control will "zu hohe Kosten" senken
- Baubin will Gebühren-Berechnungsschlüssel ändern
- "Airlines produzieren Kosten durch weniger Flüge selbst"

Die heimische Flugsicherungszentrale Austro Control hat im vergangenen Geschäftsjahr 2001 einen Umsatzrückgang um 3,2 Prozent auf 180,7 Mill. Euro verzeichnet. Ursache ist die "doppelte Belastung durch Konjunkturrückgang und Luftfahrtkrise".
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stürzte von 7 auf 1,4 Mill. Euro ab. Mehr als zwei Drittel (68,4 Prozent) der Umsätze kamen aus den Streckengebühren, 17,2 Prozent aus An- und Abfluggebühren.
Für das laufende Jahr 2002 erwartet Vorstandschef Baubin trotz eines erwarteten weiteren Umsatzrückgangs auf 178,3 Mill. Euro eine deutliche Verbesserung des EGT auf 4,8 Mill. Euro. Wesentlich dazu beitragen soll ein im Vorjahr angelaufenes Kostensenkungsprogramm, mit dem Austro Control rund 14 Mill. Euro einsparen will.
Hohe Kosten sind hausgemacht
Die Austro Control hat auch einen Tipp für die Fluglinien parat: Mehr Fliegen. So sinken die Kosten pro Flug ganz automatisch.

