2003 wird vieles neu bei Österreich-Rundfahrt
- Schwierige Sponsorsuche
Vieles wird neu sein, wenn von 9. bis 15. Juni 2003 die 55. Auflage der Österreich-Radrundfahrt rollt. Angesichts der internationalen Besetzung, die heuer für ein Etappenrennen dieser Kategorie mehr als mäßig war, will Tour-Direktor Rolf Slavik seiner Rundfahrt zu einem besseren Image bei den Top-Rennställen verhelfen. Am Termin, eingezwängt zwischen Deutschland-Tour und Tour de Suisse, ist vorerst nicht zu rütteln. Eine etwas leichtere Streckenführung soll aber dennoch mehr Stars anlocken. Als schwierig erweist sich die Suche nach einem neuen Hauptsponsor.
Die Tour-Führung hat ihr Rennen bei der Königsetappe auf das Kitzbühler Horn einigen Firmen-Vertretern präsentiert, konkrete Gespräche über die Nachfolge des scheidenden Namenssponsors Bank Austria gibt es nach Aussage von Slavik aber noch nicht. "Doch bis Ende Oktober muss das Sponsorpaket fixiert sein", erklärte der Tour-Manager, der sich Schritt für Schritt zurückziehen will. "Im nächsten Jahr mache ich die Gesamtplanung sicher nicht mehr alleine."
Mit dem heurigen Rennen - die UCI-Vertreter haben die engen Zieleinläufe in Reutte und Schwaz scharf kritisiert - war Slavik insgesamt zufrieden. Die Enttäuschung zu Beginn über die Absage von Marco Pantani war am Ende dank des spannenden Finales verflogen. "Pantani ist niemandem abgegangen, mit Obwaller hätte er in den Bergen ohnehin nicht mitgehalten", erklärte der Tour-Direktor.
Dass die Besetzung im Jahr 2003, wenn wieder mehr im Süden und Osten Österreichs gefahren werden soll, weit besser sein muss als heuer, das ist auch Slavik und dem dafür zuständigen Gerhard Schönbacher klar. Dieser hat bereits das Antreten einer starken Abordnung von US-Postal in Aussicht gestellt.
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