Vereinte Nationen üben den Notstand
- Terroranschlag simuliert - Szenario sah Brand im 26. Stock vor

Die Vereinten Nationen in New York haben am Sonntag angesichts des Terroranschlags auf das World Trade Center erstmals in ihrer 56-jährigen Geschichte den Notstand geübt. Das simulierte Szenario baute auf einer Explosion im 26. Stock des UNO-Hauptsitzes in Manhattan auf. 150 Feuerwehrleute waren waren drei Stunden lang mit 26 Fahrzeugen im Einsatz, um das vermeintliche Feuer in dem 40-stöckigen UNO-Glaspalast zu löschen.
Um die Simulation perfekt zu machen, wurde "ungefährlicher" Rauch in die Gänge und Räume des 26. Stocks gepumpt. Die gespielte Katastrophe schloss auch zwei verletzte Zivilisten ein.
Mit der Übung wollten die Vereinten Nationen unter anderem die Zusammenarbeit mit der New Yorker Feuerwehr und Polizei testen. Als unabhängige Weltorganisation operiert die UNO auf internationalem Territorium mit eigenen Sicherheitskräften. Problematisch ist, dass das Gebäude ein halbes Jahrhundert alt ist und in vielen Punkten modernen Bau- und Sicherheitsvorschriften widerspricht.
Für die New Yorker Feuerwehr ist die Übung am Hauptsitz der Vereinten Nationen bereits die dritte seit dem 11. September mit simuliertem Terror-Szenario: Vergleichbare Tests für den Terrorfall wurden bisher am Bahnhof Grand Central und am Wolkenkratzer-Komplex Citicorp Center durchgeführt.
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