Verschickte Milzbrandsporen waren neu gezüchtet
- Erreger seien Analsyen zufolge maximal zwei Jahre alt gewesen
- Das berichtete die "New York Times"
Die im Herbst 2001 in den USA verschickten Milzbrandsporen waren offenbar nicht aus alten Beständen gestohlen, sondern sind neu gezüchtet worden. Die Erreger seien Analsyen zufolge maximal zwei Jahre alt gewesen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Behördenmitarbeiter.
Das bedeute, dass der Hersteller der Anthrax-Sporen vermutlich immer neue produzieren und versenden könne. Die Behörden seien mehr denn je davon überzeugt, dass der Täter Zugang zu einem Bio-Labor habe. Damals waren in den USA fünf Menschen durch Milzbrand-Briefe gestorben. Dabei handelte es sich um einen Fotoredakteur, zwei Postangestellte, eine Krankenhausbeschäftigte und eine Pensionistin.
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