Tulln: Suche nach vermisster Frau & Kindern
- Rettungshundebrigade und Hubschrauber angefordert
- Sie drohte in einem Abschiedsbrief mit Selbstmord
Im Raum Tulln ist am Freitag die Suche nach der 33-jährigen Alexandra W.-K. und ihren beiden Söhnen (vier und drei Jahre alt) aus Hernstein im Bezirk Baden fortgesetzt worden. Die Frau hatte Selbstmord an einer entlegenen Stelle angekündigt. Es wird befürchtet, dass die Frau ihre Kinder David und Raphael in den Freitod mitnehmen könnte. Die Mutter und die beiden Kleinen waren am Donnerstag gegen 21.00 Uhr auf dem Parkplatz des Tullner Aubades gesehen worden, wo auch das Auto der 33-Jährigen sichergestellt wurde.
Laut Gendarmerie Tulln sollten bei der Fortsetzung der Suche sämtliche verfügbaren Streifen des Bezirks eingesetzt werden. Angefordert wurden auch die Rettungshundebrigade und ein Hubschrauber des Innenministeriums. Das Gebiet, das durchkämmt werden sollte, erstreckte sich donauabwärts bis St. Andrä-Wördern, sagte ein Gendarmeriesprecher. "Es wird alles Menschenmögliche getan."
Die Meldung aus der Nacht, wonach in dem Auto der Frau ein weiterer Abschiedsbrief gefunden worden sei, sei nicht richtig gewesen, hieß es seitens der Gendarmerie Tulln. Nach der Entdeckung des Autos am Donnerstagabend hatte die Feuerwehr bis gegen 2.00 Uhr das gesamte Gebiet um das Tullner Aubad durchkämmt. 170 Mann waren ausgerückt. Zum Einsatz kamen auch eine Wärmebildkamera und zwei Suchhunde.
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