Khol vergleicht sich mit Öllinger
- Vorwurf: "Öllinger hätte sich an Ausschreitungen beteiligt"
- Khol: "Normales Verhältnis" wieder hergestellt

Die gegenseitigen Klagen zwischen VP-Klubobmann Andreas Khol und den Grünen Alexander Van der Bellen und Karl Öllinger, die im Zuge der Heldenplatz-Demonstrationen vom 11. April angekündigt wurden, sind nun vom Tisch. Wie Khol am Donnerstag bei einer Pressekonferenz betonte, habe man sich letzte Woche auf einen Vergleich geeinigt. Damit sei wieder ein "normales Verhältnis" mit den Grün-Politikern hergestellt, so Khol.
Khol hatte nach den Demonstrationen gemeint: "Eine Aktionsgemeinschaft aus Grünen, linken Chaoten, gewaltbereiten Anarchisten sind unter Beteiligung des Grünen Abgeordneten Öllinger gewalttätig gegen die Exekutive vorgegangen und haben diese mit Pflastersteinen und Holzlatten beworfen. Das wird zu hinterfragen sein." Daraufhin hatten Van der Bellen und Öllinger Klagen gegen Khol angekündigt. Khol betonte heute, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, Öllinger "irgendwelcher krimineller Handlungen, insbesondere Gewalttätigkeiten zu bezichtigen".
Im Gegenzug habe sich Öllinger verpflichtet, ihn nicht mehr "Ehrabschneider" und "Verleumder" zu nennen, sagte Khol. Er gehe davon aus, dass der Grün-Politiker noch eine diesbezügliche Erklärung abgeben werde. Für ihn, Khol, sei die Sache damit erledigt.
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