FORMAT: Haider will 2 Mrd. € von verurteilten Banken
- Das Geld soll für eine Steuersenkung 2003 verwendet werden
- Haider: Die Notenbank-Spitze soll abgelöst werden
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Experte: Die Kunden zahlten drauf
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Die Vorwürfe und das Beweismaterial
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Die bislang höchsten Strafen
Schwere Geschütze fährt der blaue Landeshauptmann Jörg Haider im FORMAT-Interview gegen die von der EU-Wettbewerbsbehörde wegen illegaler Kartellabsprachen zu 124 Millionen Euro verurteilten Banken auf. Haider fordert von ihnen, als "Wiedergutmachung" für die geschädigten Österreicher "mindestens 1,5 bis 2 Milliarden Euro" zur Finanzierung der Steuerreform 2003 zur Verfügung zu stellen.
Das "wäre ohnedies nur ein Drittel des Schadens, den sie ihren Kunden zugefügt haben," so Haider. Haider beziffert den Schaden mit "mehr als 7 Milliarden Euro". Die Koordination dieser Aktion solle die Oesterreichische Nationalbank übernehmen, die selbst aus ihren Rücklagen und Reserven einen Beitrag zu leisten hätte. "Seit der Einführung das Euro hat sie ja keine wirkliche Funktion mehr," so Haider zu FORMAT, "daher sollten die zig Milliarden Rücklagen und Reserven, die dort geparkt sind und in Wahrheit allen Österreichern gehören, sinnvoll eingesetzt werden."
Haider fordert gegenüber FORMAT aber auch Konsequenzen für die Spitzenvertreter der Nationalbank, weil diese "mehrfach nachgewiesen", "vorsätzlich die Schädigung der österreichischen Bankkunden mitorganisiert" hätten. Haider: "Ich erwarte mir eine öffentliche Erklärung des Finanzministers, ob er mit einer derartigen Führungsmannschaft der Nationalbank weiterhin zusammenarbeiten kann."
Die kompette Story der Haider-Attacke gegen die verurteilten Banken lesen Sie im neuen FORMAT
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