Japaner und Belgier siegen und steigen auf
- 2:0-Sieg über Tunesien bringt Japan ins Achtelfinale
- Gruppe D ab 13.30: Portugal-Südkorea und Polen-USA
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Ohne große Probleme hat Mit-Ausrichter Japan am Freitag bei der WM den größten Erfolg in der heimischen Fußball-Geschichte gefeiert. Die Troussier-Elf besiegte in Osaka in ihrem abschließenden Spiel in Gruppe H Tunesien sicher mit 2:0 und zog damit als Gruppensieger erstmals ins Achtelfinale ein, wo am Dienstag in Miyagi die Türkei wartet. Auch die Belgier schafften den Aufstieg durch einen 3:2-Sieg über Russland.
Die Treffer für die Spieler aus dem Land der aufgehenden Sonne erzielten Morishima (48.) und H. Nakata (75.). Mit Tunesien ist die vierte von fünf afrikanischen Mannschaften ausgeschieden, nur Senegal schaffte den Sprung unter die letzten 16.
Langweiler-Fußball in Hälfte eins
In der ersten Hälfte wurde von beiden Teams Schlafwagenfußball in Reinkultur geboten. Die erste Chance für die Japaner, denen bereits eine Niederlage mit einem Tor Unterschied zum Aufstieg ins Achtelfinale gereicht hätte, fand Yanagisawa vor, dessen Schuss vom Sechzehner allerdings in Tunesiens Keeper Boumnijel seinen Meister fand. Die Tunesier hatten den ersten und einzigen Hauch einer Möglichkeit in den ersten 45 Minuten durch einen Schuss von Jaziri, der aber weit am Tor vorbeiging.
Japaner wachten nach der Pause auf
Erst nach dem Seitenwechsel besannen sich die Kicker aus dem Land der aufgehenden Sonne ihrer Qualitäten und setzten die Nordafrikaner dank ihrer Laufbereitschaft und Einsatzfreude unter Druck. Folge war der Führungstreffer zum 1:0 bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch den kurz zuvor eingewechselten Morishima, der von einem Abwehrfehler Bouazaines profitierte und das Leder im langen Eck versenkte. Schon fünf Minuten später hätte Morishima fast auf 2:0 gestellt, sein Kopfball landete aber an der linken Stange.
Tunesier völlig harmlos
Während die Troussier-Truppe weiter aufs Tempo drückte, waren die Tunesier in keiner Phase des Spiels in der Lage, den Japanern Paroli zu bieten, geschweige denn den notwendigen Sieg mit zwei Toren Unterschied einzufahren. Zunächst scheiterte Ono mit einem Kopfball noch am tunesischen Keeper Boumnijel (65.), Parma-Star Hidetoshi Nakata machte es jedoch in der 75. Minute besser und traf nach Maßflanke von Ichikawa zwischen die Beine des Torhüters zum 2:0.
Auch in der Schlussphase blieben die Afrikaner harmlos, nur in einer Szene in der 82. Minute, als der eingewechselte Zitouni die Latte traf, deuteten sie ihre Gefährlichkeit an.
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