Kurskorrektur bei bescheidenen Salzburgern
- Präsident Quehenberger: "Ab Platz fünf ist alles möglich"

Rudolf Quehenberger, Präsident des Bundesligisten SV Salzburg, hat bescheidene Saisonziele für die Mozartstädter formuliert. Vor einem halben Jahr hatte der Klub-Boss noch große Ziele gehabt, schließlich wollte man gemeinsam mit Sportdirektor Otto Baric in der Saison 2003/2004 die Meisterschale wieder nach Salzburg holen. Mittlerweile ist Baric abgetreten und die Zukunft der "Violetten" sieht wenig rosig aus. "Meine früheren Aussagen sind ohne Gültigkeit, die Zukunft hat sich verändert", erklärte Quehenberger im Rahmen einer Pressekonferenz.
"Die Top-Drei oder Top-Vier sind für uns wahrscheinlich außer Reichweite. Ab Platz fünf ist alles möglich, auch der Abstiegskampf. Das sollte aber unser Trainerduo verhindern können", setzt Quehenberger weiter auf Cheftrainer Lars Söndergaard und "Co" Heimo Pfeifenberger. Wirtschaftlich werden die Salzburger kein Risiko eingehen: "Wir werden nicht einen Schilling mehr ausgeben als wir reinkriegen."
Mögliche Neuverpflichtungen für die kommende Saison sind laut Quehenberger Thomas Winklhofer (vorher Saarbrücken) und Kai Schoppitsch, bei dem noch Details mit dem FC Kärnten zu klären sind. Im neuen Salzburger Stadion wird übrigens aller Voraussicht nach für 350.000 Euro ein Kunstrasen verlegt, wobei der europäische Fußball-Verband (UEFA) die Hälfte der Kosten übernehmen wird.
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