Minardis Zukunft ist vorerst gesichert
- Rennstall erhält zwölf Millionen Dollar an Fernsehgeldern

Die Zukunft des finanziell angeschlagenen Formel-1-Teams Minardi ist vorerst gesichert. Der Rennstall des Australiers Paul Stoddart erhält rund 12 Millionen Dollar (12,36 Mill. Euro) an ausstehenden Fernsehgeldern, die nach dem Konkurs des Prost-Teams auf Eis gelegt worden waren.
Der Automobil-Weltverband FIA hatte Bernie Ecclestones Firma FOM (Formula One Management) aufgefordert, das Geld an Minardi zu überweisen. "Wir haben uns entschieden, das Geld Minardi zu geben. Wenn jetzt ein anderes Team dagegen Berufung einlegen will, soll es das tun", sagte Ecclestone am Rande der FIA-Sitzung in Paris. Nicht einverstanden mit dieser Entscheidung waren vorerst die Teams McLaren-Mercedes, Jordan-Honda, Williams-BMW, BAR-Honda und Arrows-Cosworth.
Auf das Geld hatte auch der britische Geschäftsmann Charles Nickerson Anspruch erhoben, der mit seinem Phoenix-Team die Prost-Konkursmasse aufkaufte. Die Finanzspritze hilft Minardi, in diesem Jahr finanziell über die Runden zu kommen. Nur die ersten zehn Teams der Konstrukteurs-Wertung der Formel 1 werden an den Fernsehgeldern beteiligt. Durch den Konkurs des neuntplatzierten Prost-Teams im Januar dieses Jahres war Minardi auf Platz 10 vorgerückt.
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