Fasching im "Race across the Alps" in Favoritenrolle
- In 24 Stunden über 12.600 Höhenmeter

Nur etwas mehr als zwei Wochen nach seinem dritten Sieg im "Race across America" stellt sich Wolfgang Fasching einer neuen Herausforderung. Der steirische Extrem-Radsportler nimmt am Freitag (12.00) in Nauders am Tiroler Reschenpass das Rennen quer durch die Alpen ("Race across the Alps") als Favorit in Angriff. Bei dieser Monsteretappe über 525 Kilometer sind 12.600 Höhenmeter zu bewältigen. Während der rund 24stündigen Tortur sind elf Pässe, darunter als höchster Punkt das Stilfserjoch (2.757 m), zu überqueren.
Fasching glaubt, dass er die Strapazen des RAAM gut weggesteckt hat: "Früher haben sich die Muskeln wochenlang wie Pudding angefühlt. Heuer war alles anders, einfach normal." Als der Unbesiegbare will sich der 34-Jährige aber trotzdem nicht sehen: "Extrembelastungen wie die Fahrt durch Amerika hinterlassen ihre Spuren. Gut möglich, dass der Körper nach der kurzen Regenerationszeit noch nicht für eine neuerliche Tortur bereit ist." Faschings Ziel für die "24 Stunden in den Alpen" lautet, das Rennen in der Spitzengruppe zu beenden.
Den "Höllenritt" werden rund 40 Fahrer aus neun Nationen in Angriff nehmen. Unter ihnen der Tiroler Lokalmatador Franz Venier, der das RAAM als Sechster beendet hat, und der slowenische Extremsportler Fredi Virag. Auch der italienische Radstar Claudio Chiapucci möchte angeblich antreten. Vorjahrssieger Gerrit Glomser ist nicht dabei, er absolviert ein Höhentraining in Colorado. Gespannt darf man auch auf das Abschneiden der Australierin Cassie Lowe, der einzigen Frau im Starterfeld, sein. Die zweifache RAAM-Siegerin bereitet sich seit einer Woche in den Tiroler Bergen auf das Rennen durch die Alpen vor.
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