16 Tote bei Massenkarambolage in Südkorea
- Autos fuhren auf verunglückten Bus auf
- Kein WM-Tourist unter den Opfern
Bei der Kollision eines Reisebusses mit einem Tankwagen sind am Samstag auf einer Autobahn in Südkorea mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben vom Sonntag starben drei Unfallopfer im Krankenhaus. Mindestens 16 Menschen wurden bei dem Unglück im Landesinneren verletzt, manche von ihnen schwer. "Das Busunglück hat nichts mit der WM zu tun", sagte ein Sprecher des Fußball-WM-Organisationskomitees in Seoul. Kein WM- Tourist sei unter den Todesopfern.
Kurz nach dem Unfall hatten koreanische Fernsehsender berichtet, dass vermutlich zahlreiche Ausländer bei dem Unglück ums Leben gekommen seien, die zur WM in das fernöstliche Gastgeberland gereist waren. Ein Amerikaner in dem Bus wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Mehrere Autos waren auf das Wrack des Busses aufgefahren. Der Tankwagen war den Berichten zufolge bei regennasser Straße auf die Gegenfahrbahn geraten und in den Bus gerast. Der Unfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Seoul und Busan bei Okcheon, das etwa 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt liegt.
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