Zwei Mönche in amerikanischer Abtei erschossen
- Täter nahm sich in der Kapelle das Leben
In einer katholischen Abtei im US-Staat Missouri hat ein bewaffneter Mann am Montag zwei Mönche erschossen und sich danach selbst getötet. Bei der Bluttat wurden zwei weitere Personen verletzt. Aus Polizeikreisen verlautete, die Leiche des Täters sei in der Kapelle gefunden worden.
Dort wurden nach Angaben von Sheriff Ben Espey auch die Tatwaffen entdeckt, ein Sturmgewehr AK-47 und ein abgesägtes Gewehr. Zum Motiv des Täters wollten sich die Behörden nicht äußern.
Die Abtei betreibt auf dem Gelände auch ein Ausbildungszentrum. Dort arbeiten 19 Priester und acht Mönche. Augenzeugen berichteten, das Gelände sei gegen 9.00 Uhr (Ortszeit) evakuiert worden, nachdem die ersten Schüsse gefallen seien. "Wir haben gehört, dass der Täter mit dem Kloster in Verbindung steht", sagte die Angestellte Ronda Strueby.
Seit April haben sich in den USA zwei Priester das Leben genommen. Gegen die Geistlichen aus Cleveland und Maryland waren Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs erhoben worden. In Baltimore hatte am 13. Mai ein 26-Jähriger auf einen Pastor geschossen und ihn verletzt. Der junge Mann sagte nach der Tat, er sei vor Jahren von dem Geistlichen missbraucht worden.
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