Mittwoch, 12. Juni 2002

Uni-Reform: Rektoren stellen letzte Forderungen

  • Medizin-Fakultäten, Professoren-Rechte als Knackpunkte

Die Österreichische Rektorenkonferenz (ÖRK) und die Vorsitzenden der obersten Kollegialorgane an den Unis (Senate, Universitätskollegien) werden der Uni-Reform unter einer Voraussetzung zustimmen. Vorher sollen jedoch einige zentrale Forderungen (Senatskompetenzen, Medizin-Fakultäten, Professoren-Rechte & Leistungsvereinbarungen) erfüllt werden.

Das erklärte der Vorsitzende der ÖRK und Rektor der Uni Wien, Georg Winckler, am Mittwoch in einer Aussendung. Die Uni-Reform stand im Mittelpunkt der zweitägigen Plenarsitzung der Rektoren und Senatsvorsitzenden am Montag und Dienstag in Linz.

Als "offene Punkte, die rasch zu klären sind", nannte Winckler unter anderem die Kompetenzen des Senats, die Wahrung der bisherigen Rechte der außerordentlichen Professoren, die Leistungsvereinbarungen, sowie die geplante Ausgliederung der Medizinischen Fakultäten. Details dazu will Winckler im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag in Wien erläutern.

12.6.2002 10:55