Zahl der Asyl-Anträge steigt weiter
- In ersten vier Monaten 11.392
- Meisten Anträge heuer aus Afghanistan

Die Zahl der Asylanträge in Österreich ist nach einem Hochstand im Vorjahr auch heuer wieder gestiegen. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden nach Daten des Innenministeriums 11.392 Anträge verzeichnet. Das sind um über 1.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - damals waren es 10.315 Anträge. Insgesamt hatte es vergangenes Jahr 30.127 Anträge gegeben.
Sollte sich der Trend im heurigen Jahr fortsetzen, dürfte 2002 ein neuer Höchststand erreicht werden. Nachfolgend die Entwicklung in Zahlen:
| Jahr | Anträge |
| 1997 | 6.719 |
| 1998 | 13.793 |
| 1999 | 20.096 |
| 2000 | 18.284 |
| 2001 | 30.127 |
| Jänner bis April | Anträge |
| 2001 | 10.315 |
| 2002 | 11.392 |
Die Antragstärkste Nation im heurigen Jahr war Afghanistan. Afghanische Asylwerber stellten 2.679 der 11.392 Anträge. An zweiter Stelle liegt der Irak mit 1.098 Anträgen, gefolgt von Armenien (1.043), der Türkei (981), Jugoslawien (920), Georgien (869), Indien (472), Nigeria (445), der Russischen Föderation (344) und China (324). Am untersten Ende dieser Statistik rangieren Deutschland, die USA und die Schweiz mit je einem Asylwerber.
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