Nächtigungsrekord im heimischen Wintertourismus
- Insgesamt 56,26 Millionen Übernachtungen
- Deutlich weniger Gäste aus USA und Japan
Insgesamt 56,26 Millionen Nächtigungen haben die heimischen Tourismusbetriebe in der vergangenen Wintersaison 2001/02 verzeichnet. Damit wurde der Rekordwert des Winters davor um eine Million Nächtigungen übertroffen. Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann spricht von der "besten Wintersaison aller Zeiten".
Zugenommen hat in den Monaten November 2001 bis April 2002 auch die Anzahl der ausländischen Gäste auf 12,43 Millionen, wobei die Zunahme der Ankünfte höher (+2,5 Prozent) als jene der Nächtigungen ausfiel (+1,8 Prozent). Dies weise auf eine weiter rückläufige Aufenthaltsdauer hin, so Rossmann bei der Präsentation der entsprechenden Statistik Austria-Daten in Wien. Sowohl Inländer- wie Ausländerankünfte bilanzierten demnach mit +2,1 Prozent auf 3,67 Millionen bzw. +2,6 Prozent auf 8,76 Millionen positiv.
Entscheidend für das positive Winterergebnis seien Nächtigungszuwächse aus den beiden wichtigsten Herkunftsländern Deutschland (+0,9 Prozent/Anteil: 48 Prozent) und Niederlande (+4,5/ 8,8 Prozent) gewesen, geht aus den aktuellen Daten hervor.
Starke Zuwächse gab es auch bei Wintergästen aus Großbritannien (+10,7 Prozent), Italien (+10,5), Schweiz (+9,0) und Belgien (+5,1). Zu Nächtigungsrückgängen kam es dagegen aus den USA (-20,6) und Japan (-25,3 Prozent).
Der Trend zu höherwertigen und teureren Unterkünften hielt weiter an: Nächtigungen in Vier- und Fünfsternbetrieben verzeichneten Zuwächse um 3,1 Prozent und liegen in absoluten Ziffern bereits bereits deutlich vor weniger "besternten" Häusern. Privatquartiere verzeichneten dagegen nur eine Zunahme um 0,3 Prozent.
Die Zahl ausländischer Gäste hat in den Monaten November 2001 bis April 2002 auf 12,43 Millionen zugenommen, wobei die Zahl der Ankünfte stärker stieg (+2,5 Prozent) als jene der Nächtigungen (+1,8 Prozent). Dies weise auf eine weiter rückläufige Aufenthaltsdauer hin, sagte Rossmann: Blieben Wintergäste Ende der siebziger Jahre durchschnittlich noch 6,2 Tage, so sank dieser Wert auf den vorläufigen Tiefstwert von 4,5 Tage.
Mit Abstand beliebtestes Bundesland für einen Winterurlaub war Tirol, auf das mit 23,9 Millionen fast die Hälfte aller Nächtigungen entfiel. Auf Rang zwei liegt das Bundesland Salzburg (12,6 Mio. Nächtigungen), das aber die stärkste Zuwachsrate (+4,5 Prozent) verzeichnen kann.
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