Südafrika gewinnt 1:0 und schickt Slowenien heim
- "Bafana, Bafana" feiert ersten Sieg bei einer WM
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Nach Saudi-Arabien und Nigeria ist am Samstag mit Slowenien die erste europäische Mannschaft aus dem Turnier ausgeschieden. Südafrika war in einem schwachen Spiel zwar nicht wesentlich besser, gewann aber durch ein Tor von Nomvethe in der vierten Minute mit 1:0. Für die "Bafana, Bafana" war es der erste Sieg bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Die Südafrikaner, die im ersten Match immerhin ein 2:2 gegen Paraguay erreicht hatten, erwischten einen Auftakt nach Maß: Bereits in der vierten Minute nützte Siyabonga Nomvethe in seinem ersten WM-Match seine Chance, der 24-Jährige Stürmer ist nach einem Fortune-Freistoß von links zur Stelle, der Ball prallt von seinem rechten Oberschenkel ins Gehäuse von Simeunovic. Es war das siebente Länderspieltor seiner Karriere. In der Folge agiert Slowenien nach diesem Schock viel zu harmlos und kommt in der 33. Minute zur einzigen Halbchance durch Acimovic, dessen Weitschuss das Tor aber um Meter verfehlt.
Slowenien zu harmlos
Nach Seitenwechsel änderte sich das Bild langsam, die Slowenen traten endlich etwas offensiver auf. Nicht zuletzt wegen eines immer emotioneller werdenden Srecko Katanec, der Slowenen-Coach muss wegen heftigen Kritisierens ab der 52. Minute von der Tribüne aus zuschauen. Doch vor dem Tor blieben sie lange völlig ungefährlich, im Gegensatz zu den Südafrikanern. Vor allem McCarthy fand gleich drei große Chancen zum 2:0 vor (50. und zwei Mal 65.), einmal traf er nach herrlicher Flanke von Fortune nur die Außenstange. Es dauerte bis zur 71. Minute, ehe der eingewechselte Nastja Ceh mit einem Kopfball erstmals überhaupt Tormann Arendse prüfte, der bis dahin völlig tatenlos zugesehen hatte. Die zweite nennenswerte Chance für Slowenien vergab Karic in der 81. (Schuss knapp über das Tor).
Mit WM-Debütant Slowenien scheidet auch die einzige WM-Mannschaft aus, in deren Aufgebot österreichische Legionäre standen: Kapitän Ales Ceh vom GAK spielte beide bisherigen Matches (akzeptabel) durch, Zoran Pavlovic (Austria Wien) muss auf seinen ersten WM-Einsatz im Abschiedsmatch am Mittwoch gegen Paraguay hoffen.
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