Nach Masters-Serie-Start geht es international los
- Damen starten World Tour in Madrid, Herren in Berlin
- Bangen bei Nowotny/Gartmayer um Quali-Platz

Der Masters-Serie-Auftakt am Wochenende in Wien ist für die heimische Elite der erste ernste Gradmesser für die internationale Beach-Volleyball-Saison gewesen. Schon am Mittwoch beginnen die Damen ihr World-Tour-Spieljahr in Madrid. Eine Woche später geht es für die Herren in Berlin los. Nik Berger/Clemens Doppler und Robert Nowotny/Peter Gartmayer als Finalisten auf der Wiener Kaiserwiese sind auch Österreichs größte Hoffnungen auf ausländischem Sand.
Berger/Doppler haben alle zehn Events der Turnier-Serie eingeplant, auch den Kräfte raubenden Abstecher Mitte Juli zum Turnier in Montreal. Nowotny/Gartmayer gehen es ähnlich an, den Trip nach Kanada wollen sie sich aber sparen. Derzeit muss das Duo aber sogar um den Berlin-Start bangen. Da das Qualifikationsfeld auf Grund zu vieler Anmeldungen reduziert werden musste, sind nur zwei österreichische Paarungen zugelassen. Nach internationalen Punkten sind das Berger/Doppler und Oliver Stamm/Dietmar Maderböck.
Probleme für Nowotny/Gartmayer
Nowotny und Gartmayer versuchen in der verbleibenden Woche noch eine Lösung zu finden. "Wir haben auf die internationale Saison hintrainiert, und jetzt dürfen wir nicht spielen. National sind wir im Ranking ja vorne, international derzeit aber nicht", so Gartmayer. Das deshalb, weil Stamm aus dem Vorjahr mit Berger noch reichlich Punkte stehen hat. Stamm/Maderböck wollen aber nur einige der World-Tour-Turniere spielen, da Stamm im Juli und August je ein fünftägiges Nachwuchs-Camp ausrichtet.
Schroffis nur national
Die Brüder Tom und Paul Schroffenegger als viertes ÖVV-Top-Paar hat heuer nur noch wenig internationale Ambitionen. "Wir haben nicht das nötige Budget für große Sprünge. In zehn Saisonen haben wir das uns Mögliche erreicht, Olympia ist für uns kein Thema mehr. Wir wollen jetzt vor allem national spielen und Spaß haben, außerdem wollen wir nächstes Jahr beide unser Studium abschließen."
Nur Mellitzer/Swoboda mit Chancen
Bei den Damen dürften die Staatsmeisterinnen bzw. Wien-Siegerinnen Christine Mellitzer/Sabine Swoboda das einzige Paar mit gewissen internationalen Erfolgsaussichten sein. Sara Montagnolli verfügt zwar über die größte Erfahrung, mit der 18-jährigen Regine Silberberger hat die Innsbruckerin aber eine neue Partnerin. "Wir müssen erst zusammen finden, unser Ziel ist trotzdem Olympia in Athen."
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