Drei Tote nach Schießerei in USA
- Mann lief Amok

Amoklauf in den USA: Ein Angestellter der größten Zeitung im US-Bundesstaat Rhode Island hat zwei Kollegen getötet und einen verletzt, bevor er nach Polizeiangaben tot aufgefunden wurde. Der bewaffnete Mann habe die Anlage der Zeitung "The Providence Journal" betreten, mit einem Kollegen gestritten und diesen dann erschossen, sagte der Polizeichef von Providence, der Hauptstadt des Bundesstaates.
Der bisher nicht identifizierte Mann habe daraufhin das Gebäude verlassen und auf einen zweiten Kollegen, der in einem Auto saß, geschossen. Dieser habe überlebt. Etwa eine halbe Stunde später habe die Polizei auf eine Meldung reagiert und ein brennendes Auto mit einer Leiche darin in der nahe gelegenen Stadt Warwick gefunden.
In Warwick sei später eine männliche Leiche mit einer Schusswunde in einem Einfamilienhaus gefunden worden, teilte die Polizei mit. Es werde mit ziemlich großer Sicherheit davon ausgegangen, dass einer der Toten in Warwick der Attentäter gewesen sei. Alle Opfer hätten in der Produktionsanlage der Zeitung gearbeitet.
Ein Motiv war zunächst nicht bekannt. Ein Mitarbeiter der Produktionsanlage sagte zu Journalisten, jüngste Kürzungen hätten die Angestellten beunruhigt. Providence liegt etwa 80 Kilometer südlich von Boston.
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