99 % der Einsprüche gegen AKW aus Österreich
- Einwände gegen unbefristete Betriebsgenehmigung

Gegen eine unbefristete Betriebsbewilligung für das Schweizer Kernkraftwerk Beznau II sind mehrere tausend Einsprüche eingegangen. 99 Prozent der Eingaben kommen aus Österreich, wie das Schweizer Bundesamt für Energie am Freitag mitteilte. Auch das österreichische Außenministerium habe Stellung genommen. Die meisten Einwände argumentieren mit der drohenden Gefahr bei Terrorangriffen oder Flugzeugabstürzen auf das AKW.
Bedenken äußerten viele auch gegen eine unbefristete Betriebsgenehmigung für Beznau II, da damit die Betreiber nicht zur Suche nach Alternativen gebracht würden. Weitere Einwände seien auch aus Deutschland eingegangen. Aus der Schweiz kam lediglich eine gemeinsame Eingabe von Greenpeace, weiteren Schweizer Umweltorganisationen und Anrainern der so genannten Gefahrenzone 1.
Das AKW Beznau II darf mit der noch gültigen Bewilligung bis Ende 2004 Strom produzieren. Im November 2000 hatte die Betreibergesellschaft, die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK), einen Antrag auf Aufhebung der Befristung eingereicht. Die Einsprachefrist dagegen endete vergangenen Mittwoch. Eine Entscheidung wird voraussichtlich Ende 2004 fallen.
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