Unbekannte feuern in Thailand auf Schulkinder
- Mindestens zwei Jugendliche starben, 12 Schüler verletzt

Bei einem Feuerüberfall durch unbekannte Bewaffnete auf eine Gruppe Schüler sind am Dienstag im Südwesten Thailands mindestens zwei Jugendliche getötet worden. Wie die Behörden mitteilten, erlitten mindestens zwölf Schüler schwere Verletzungen. Die Hintergründe des Angriffs waren zunächst unklar.
Den Angaben zufolge waren die Jugendlichen in der Provinz Ratchaburi, 130 Kilometer südwestlich von Bangkok, auf der Ladefläche eines Lastwagens (Bild) auf dem Weg zur Schule, als sie plötzlich von drei Männer in Militäruniformen aus Schnellfeuergewehren beschossen wurden. Die Täter hätten nach der Attacke, die sich 20 Kilometer von der Grenze zu Birma entfernt ereignete, unerkannt fliehen können.
Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Birma war es in den vergangenen zwei Wochen wiederholt zu Schusswechseln zwischen birmanischen Regierungstruppen und Aufständischen gekommen. Rangun wirft dem Nachbarland vor, die Rebellen zu unterstützen.
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