USA planen Stationierung von Militär auf Südphilippinen

Die USA erwägen im Kampf gegen den Terrorismus die dauerhafte Stationierung eines kleineren Militärkontingents im Süden der Philippinen. Nach dem Ende eines derzeit laufenden US-amerikanisch-philippinischen Manövers auf der südlichen Insel Basilan sei Washington "für alle Möglichkeiten offen".
Dies sagte der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz auf entsprechende Fragen von Journalisten am Montag in Manila.
Bis Ende Juli sind auf Basilan und in der nahen Hafenstadt Zamboanga rund 1000 US-Soldaten stationiert, die philippinische Truppen im Kampf gegen die militante Moslemgruppe Abu Sayyaf ausbilden sollen. Die Extremisten, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida haben sollen, haben seit mehr als einem Jahr auf der Insel ein amerikanisches Ehepaar in ihrer Gewalt.
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