Taliban & El-Kaida-Kämpfer leben in Pakistan
- Islamabad bietet einigen Gesuchten Schutz

Einige Mitglieder der Taliban und des El-Kaida-Netzwerkes leben nach Informationen des US-Nachrichtenmagazins "Newsweek" weitgehend unbehelligt in Pakistan. Islamabad biete einigen Gesuchten Schutz, während es gleichzeitig die US-Armee beim Kampf gegen andere Taliban- und El-Kaida-Kämpfer unterstütze, berichtet das Magazin.
Führende Taliban hätten erst kürzlich unter den Augen eines pakistanischen Geheimdienstmitarbeiters an der Trauerfeier für einen Veteranen des Afghanistan-Krieges teilgenommen, berichtete die Zeitschrift weiter. Unter den Gästen seien der ehemalige "Vize-Außenminister" der Taliban, Abdul Rachman Said, und ein führendes Mitglied des "Verteidigungsministeriums" gewesen. Weitere Taliban- und El-Kaida-Mitglieder leben laut "Newsweek" in Städten wie Quetta und Peshawar. Auch Osama Bin Laden könne sich in Pakistan verstecken.
Unter Berufung auf Vertreter der US-Regierung berichtet "Newsweek" weiter, Pakistan jage weiterhin führende Mitglieder des mutmaßlichen Terrornetzwerkes El Kaida. Pakistan ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Anti-Terror-Kampf in Afghanistan. Die Zahl der in Pakistan agierenden Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA, der US-Bundespolizei FBI und anderer Sicherheitsdienste sei "erstaunlich", zitiert das Magazin einen pakistanischen Diplomaten, der nicht namentlich genannt werden wollte.
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