Panikattacke in 14 Meter Tiefe: Wiener starb
- Vierter tödlicher Tauchunfall in Österreich in sieben Tagen
- Pärchen starb im Erlaufsee, Deutscher im Attersee
Wieder ein tödlicher Tauch-Unfall in Österreich! Es ist bereits der 4. Tote innerhalb von sieben Tagen: Ein Wiener geriet in 14 Meter Tiefe in Panik und riss sich das Mundstück seiner Sauerstoff-Flasche aus dem Mund. Sein Begleiter versorgte ihn mit Sauerstoff, wollte ihn rasch nach oben bringen. Doch in fünf Meter Tiefe riss sich der panische Freund wieder los und versank vor den Augen des Helfer. Am 1. Juni ertrank ein Pärchen im Erlaufsee, wenige Tage später ein Deutscher im Attersee.
Das Drama geschah am Freitag im Bereich des Seebades Lunz am See (NÖ). Der 28-jährige Ronald R. aus Wien hatte sich gemeinsam mit einem anderen Taucher in etwa 14 Meter Tiefe abgeseilt. Doch R. geriet in Panik und riss sich das Mundstück der Sauerstoff-Flasche aus dem Mund.
Als ihn sein Begleiter mit einem Ersatzmundstück wieder mit Sauerstoff versorgte und seine Rettungsweste aufblies, schien die Rettung geglückt. Aber in fünf Meter Tiefe riss sich R. erneut los und ertrank. Der 28-Jährige wurde nach kurzer Suche von zwei weiteren Tauchern in 18,20 Metern Tiefe gefunden. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
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