Mittwoch, 29. Mai 2002

NEWS: Das Leben wird "teuro"

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In vielen Bereichen, vor allem in der Gastronomie, hat die Euro-Einführung das Leben der Österreicher deutlich verteuert. Vom einfachen Eisverkäufer bis zum Nobellokal wird gnadenlos nach oben "aufgerundet". Konsumgüter, vor allem Unterhaltungselektronik und Computer, sind aber billiger geworden.

AK-Erhebungen haben gezeigt, dass insbesondere der Handel im Frühjahr 2001 die Preise erhöht hat. Erhebungen zeigen, dass der Lebensmittelhandel die Preise von 1999 bis Mitte 2001 um vier bis sieben Prozent und mehr erhöht hat. Besonders verärgert waren Konsumenten in der Umstellungsphase, vor allem in der Gastronomie, über "runde" Eurobeträge, die mit kräftigen Preiserhöhungen verbunden waren.

Automatische Abzocke
Ähnlich dreist wie manche Gastronomen waren auch viele Automatenbetreiber. Was früher zehn Schilling kostete - egal ob Kondom oder Staubsaugen an der Tankstelle - schlägt sich jetzt mit einem Euro zu Buche. Aus einem Fünfer (gut genug für Kaugummi oder Flippern im Prater) wurden über Nacht 50 Cent (6,90 Schilling). Das ergibt eine beachtliche Preissteigerung von 38 Prozent! Die Begründung der Automatenbetreiber: Durch die Verwendung "großer" Münzen werde die Bedienung für den Konsumenten einfacher. Stimmt, aber auch teurer.

Programmierter Urlaubsschock
Wem das Preisniveau in Österreich schon Magengeschwüre verursacht, dem sei von einem Urlaub außerhalb der Landesgrenzen dringend abzuraten. Denn EU-weit haben andere Länder wesentlich brutalere "Aufrundungen" durchgeführt. Spitzenreiten sind dabei die beliebten Ferienländer Italien und Spanien. Laut einer Erhebung des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) in Kiel haben sich die Preise für manche Waren, speziell Getränke und Eintrittspreise, fast verdoppelt.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!

29.5.2002 16:18