Terror-Folge: Airlines 2001 mit Rekordverlusten
- UNO Agentur: Verluste 2001 über 13 Milliarden Euro
- Einbruch im Flugverkehr vor allem in Nordamerika

Der weltweite Linienflugverkehr hat im vergangenen Jahr nach UNO-Erhebungen im Zusammenhang mit den Anschlägen in den USA vom 11. September Rekordverluste über zwölf Milliarden Dollar (13,06 Mrd. Euro) hinnehmen müssen.
Die Internationale Organisation für Zivilluftfahrt (ICAO) teilte am Dienstag in Montreal mit, nach ersten Schätzungen seien die Betriebseinnahmen im Linienflugverkehr gegenüber 2000 um 7,1 Prozent auf 305,3 Milliarden Dollar gesunken. Die Betriebskosten seien dagegen nur um 0,5 Prozent auf 316,2 Milliarden Dollar zurückgegangen.
Die ICAO, eine Agentur der Vereinten Nationen, erklärte, wenn man Subventionen, Zinsen und andere Kosten mit einbeziehe, ergebe sich für 2001 ein Nettoverlust von rund 3,9 Prozent der Betriebseinnahmen. Dem habe im Jahr 2000 noch ein Gewinn über 1,1 Prozent der Betriebseinnahmen von 318 Millionen Dollar gegenübergestanden. Nach den Anschlägen vom 11. September war insbesondere der Flugverkehr in Nordamerika stark rückläufig. Dort lag der Verlust nach den Terroranschlägen vom 11. September bei 8,7 Prozent im Vergleich zu 0,3 Prozent der übrigen Welt.

