RWE: Innogy-Übernahme fixiert
- Bisher 83-prozentige Zustimmung

Die milliardenschwere Übernahme des britischen Energieversorgers Innogy durch den deutschen RWE-Konzern ist abgeschlossen. Wie RWE am Montag in Essen mitteilte, stimmten bis Freitag 83 Prozent der Innogy-Aktionäre dem Übernahmeangebot zu. Damit werde das Übernahmeangebot für "unwiderruflich verbindlich" erklärt. Die RWE-Führung hatte den Aktionären des britischen Unternehmens 275 Pence (4,35 Euro) pro Aktie geboten.
RWE zeigte sich zuversichtlich, auch die restlichen Aktien in den kommenden Wochen erwerben zu können. Gelingt dies, zahlt RWE für das britische Unternehmen insgesamt rund 8,3 Mrd. Euro.
Mit Innogy kommt RWE auf insgesamt 20 Millionen Kunden. Innogy ist nicht nur einer der größten britischen Stromerzeuger, sondern unter dem Namen "npower" mit fast sieben Millionen Strom- und Gaskunden auch der führende Versorger. Dabei ist das Unternehmen auch in Deutschland aktiv. Wie der Essener Konzern weiter erklärte, steigt mit Innogy seine Stromerzeugung auf 211 Terawattstunden. Damit sei RWE die Nummer zwei in Europa. Beim Stromabsatz belegt der deutsche Konzern mit 321 TWh Platz drei.

