Baric-Comeback in Salzburg ging unrühmlich zu Ende
- "Es lässt sich nichts bewegen, es geht nichts weiter

Mitte Jänner trat Otto Baric mit großer Euphorie und großen Zielen das Amt als Sportdirektor beim max.Bundesligisten SV Salzburg an. Nur knapp viereinhalb Monate später wurde die Zusammenarbeit am Montag enttäuscht und deprimiert beendet. Gemeinsam mit Klubpräsident und Freund Rudolf Quehenberger wollte der Ex-Teamchef ab 2003 wieder einen echten Meisterschaftsfavoriten stellen. Das Sparprogramm in der Mozartstadt ließ diese Träume jedoch rasch zerplatzen.
"Es lässt sich nichts bewegen, es geht nichts weiter. Ich kann nicht mehr und fühle mich überflüssig", begründete Baric seinen Abgang. Der Kroate hätte u.a. als Architekt des künftigen Erfolgsteams fungieren sollen und begab sich auf eine Sichtungstour über Tausende Kilometer quer durch Europa. Baric hatte zwar mehrere Spieler an den Angel, im Endeffekt waren es aber doch leere Kilometer. "Ich kann die Spieler nur dann finanzieren, wenn ein Sponsor der Größenordnung Bank Austria oder CA einspringt", stellte Präsident Quehenberger fest.
Dem Vereinsboss will Baric aber keinesfalls Vorwürfe machen: "Rudi hat alles unternommen, es wären aber jetzt auch andere gefragt. Wie es aussieht, gibt es aber diese anderen nicht." Die sportliche Zukunft des ehemaligen UEFA-Cup-Finalisten sieht Baric wenig rosig. "Die Mannschaft wird gegen den Abstieg spielen, wenn sie nicht verstärkt wird."
Baric war jedoch nicht nur für die Suche von neuen Spielern zuständig, sondern auch die Bereiche der Sponsorensuche sowie der Nachwuchsbetreuung hätten entscheidende Akzente erhalten sollen. Doch auch diesbezüglich ließ sich durch "Otto Maximal" wenig realisieren.
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