USA warnt vor schlimmeren Anschlägen als am 11. 9.
- "Hunderte Millionen gemäßigter Moslems in Gefahr"
Die Anschläge vom 11. September 2002 waren nach den Worten von US-Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz nur eine Vorwarnung. Noch Schlimmeres soll nun folgen. Wolfowitz sagte am Samstag auf einer Konferenz für Sicherheit in Singapur, es wäre "ein Fehler", die Anschläge in New York, Washington und Pennsylvania als "letzte oder schlimmste Anschläge dieser Art" zu betrachten.
Auch würden derartige Terrorakte künftig nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt sein. Die Methoden von Terroristen würden "immer tödlicher".
Von der globalen Bedrohung durch Terrorismus seien insbesondere "hunderte Millionen gemäßigter Moslems in Ostasien" betroffen, betonte Wolfowitz vor Verteidigungspolitikern aus Asien, Nordamerika und Europa.
Anfang des Monats hatte bereits US-Vizepräsident Dick Cheney vor weiteren Terroranschlägen in den USA gewarnt. Ein Hinweis auf Vorbereitungen möglicher Terroranschläge sei u.a. der wachsende Informationsfluss unter den Gruppen der Terrororganisation El Kaida, warnen Geheimdienstexperten.
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