AKW-Gegner übergeben Petition gg. Atomstromimporte
- Forderung: Keine Importe aus Slowakei, Ungarn & Slowenien
- Mehr als 2.000 Unterschriften

Österreichische Anti-Atomkraft-Organisationen übergeben dem Stromregulator E-Control heute Vormittag in Wien eine "Petition gegen die Aufhebung des Importverbots für Atomstrom". Innerhalb einer Woche wurden mehr als 2.000 Unterschriften dafür gesammelt, erklärte der Beauftragte des Landes OÖ für grenznahe Atomanlagen, Radko Pavlovec.
Seit Jahresanfang könne ungehindert Atomstrom aus Risikoreaktoren in Drittstaaten nach Österreich importiert werden. Diese Situation sei "unerträglich, da die Glaubwürdigkeit der österreichischen Anti-Atom-Politik, insbesondere im Engagement gegen das AKW Temelin, untergraben wird". Die E-Control werde morgen in der Petition aufgefordert, eine neue Verordnung zu erlassen, die Stromimporte aus der Slowakei, Ungarn und Slowenien untersagt, so Pavlovec.
An der Übergabe der Petition nehmen Vertreter folgender Organisationen teil: Österreichisch Tschechisches Anti Atom Komitee, OÖ überparteiliche Plattform gegen Atomgefahren, Stop Temelin, Freistädter Mütter gegen Atomgefahren, Arbeitskreis gegen Atom und Sondermüll Waldviertel, Niederösterreichische Plattform Stop Temelin, Laaer Plattform gegen Atomgefahren und Wiener Plattform "Atomkraftfreie Zukunft".
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