Großfahndung nach Bankräuber
- Hubschrauber und Hunde im Einsatz

Von jenem Mann, der Montag die Filiale der Bank Austria AG in Fürnitz bei Villach überfallen hat, fehlt jede Spur. Die Beute: 150.000 Euro. Der Unbekannte war kurz vor 12 Uhr in den Kassenraum gestürmt. "Überfall. Du Geld geben. Schnell, schnell", herrschte er die Kassierin an und bedrohte sie mit einer Pistole. Die Frau händigte ihm einige Geldbündel aus. "Wo Tresor", sagte er anschließend zum Filialleiter. Dieser gab ihm aus dem Schrank weitere Bündel mit 100-Euro-Banknoten.
Dann ergriff der Räuber die Flucht. Eine Frau im gegenüber der Bank befindlichen Kaffeehaus sah, wie der Mann in Richtung Verschubbahnhof Villach-Süd rannte. Dort verlor sich die Spur. Die Gendarmerie schließt nicht aus, dass in der Nähe ein Komplize in einem Pkw gewartet hat.
Vom Täter gibt es ein Video aus der Überwachungskamera. Es zeigt einen ca. 185 bis 190 Zentimeter großen, sehr schlanken Mann. Bekleidet war er mit einer hellgrauen Hose, einem blauen Pullover und hellen Schuhen. Über den Kopf hatte er eine schwarze Wollhaube mit Sehschlitz und hellem Rand gezogen. Die Kriminalabteilung der Gendarmerie geht davon aus, dass es sich um einen Einheimischen handelt, der im Gespräch mit dem Filialleiter und der Angestellten einen ausländischen Akzent imitierte.
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