Mittwoch, 22. Mai 2002

Sci-Fi (Do, ORF 1, 20.15 Uhr)

Jodie Foster erfüllt sich einen Kindheitstraum und nimmt Kontakt mit Außerirdischen auf...

Ellie Arroway (Jodie Foster) hat einen Traum: Sie will Kontakt mit einer außerirdischen Intelligenz aufnehmen.

Schon seit ihrer Kindheit ist sie davon besessen, aber möglich wird der Griff nach den Sternen erst, als ein exzentrischer Milliardär (John Hurt) die Forschungen der Astrophysikerin unterstützt. Mit riesigen Parabolschüsseln lauscht sie ins Universum – und fängt tatsächlich Signale vom 26 Lichtjahre entfern-ten Planeten Wega auf. Schock: Die entschlüsselten Signale zeigen Fernsehbilder von Adolf Hitler. Doch bald offenbart sich, dass die wahre Message in akustischen Feldern mit massenhaft codierten Daten verborgen liegt: der Bauplan für ein Raumschiff!

Klar, dass dies eine Art „Einladung“ von Aliens sein muss. Und ebenso klar ist, dass Ellie ihr Folge leisten und das für eine einzige Person konstruierte Raumschiff fliegen will. Doch sie wird von einem Auswahlgremium abgelehnt, als sie zugibt, nicht an Gott zu glauben …

Robert Zemeckis, der Regisseur des Oscar-Abräumers Forrest Gump und von Schatten der Wahrheit, drehte die Weltall-Horchszenen bei der gigantischen Radioteleskopanlage bei Socorro in der Wüste New Mexicos und am riesigen Arecibo-Teleskop auf Puerto Rico. Der tricktechnisch feine Streifen entstand nach einem Roman und unter Mitarbeit von Carl Sagan. Das Ergebnis ist eine ebenso opulente wie intelligente Zukunftsvision: ein wenig philosophisch, ein bisserl esoterisch, hervorragend gespielt, spannend und stellenweise auch witzig.

22.5.2002 11:12