Donnerstag, 23. Mai 2002

Österr. Lotterien 2001 erneut mit Rekordumsatz

  • Stärkster Umsatzträger war erneut Lotto "6 aus 45"
  • Web-Umsatz wird heuer auf 200 Mio. Euro steigen

Die Österreichischen Lotterien haben nach dem bisher besten Jahr 2000 das Jahr 2001 erneut mit Rekordzahlen abgeschlossen. Dank zweier Lotto-Dreifachjackpots und verstärktem Internet-Spieleangebot stieg der Umsatz im Vorjahr um 5,1 Prozent auf 1,24 Mrd. Euro, teilten die Lotterien heute, Donnerstag, bei der Bilanzpressekonferenz mit. Der Finanzminister erhielt von den Lotterien im Vorjahr 402,3 Milo. Euro.

Mit dem Internet-Bereich Web.Club wurden 2002 bis Mitte Mai 80 Mill. Euro umgesetzt, mehr als sieben Mal so viel wie im Vorjahr. Bis Mitte Mai waren 57.000 User registriert. Umsatzsteigerungen verzeichneten die Lotterien 2002 auch bei Toto und Joker. Lotto "6 aus 45", Bingo und Zahlenlotto lagen hingegen leicht unter Vorjahresniveau liegen, was u.a. auf das verstärkte Angebot im Fernsehen von Gewinnspielen wie der Millionenshow zurückzuführen, begründete Lotterien-Geschäftsführer und Casinos Austria-General Leo Wallner (Bild) den Rückgang.

An mehr als 86 Millionen Gewinner wurde 2001 die Rekord-Gesamtgewinnsumme von 610 Millionen Euro ausbezahlt. 502 Spielteilnehmer wurden 2001 - auf Schilling-Basis - zu Millionären, deren Zahl seit Unternehmensgründung damit auf 5.621 stieg. Der durchschnittliche Spieleinsatz lag 2001 bei 2,94 Euro pro Woche und Kopf nach 2,78 Euro im Jahr davor. Im EU-Vergleich liegt Österreich damit auf Rang sieben hinter Finnland, Italien, Spanien, Schweden, Dänemark und Griechenland, aber vor Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Belgien.

Von Jänner bis Mitte Mai 2002 stieg der Umsatz der Österreichischen Lotterien um 11 Prozent auf 518,5 Mill. Euro. Die Euro-Umstellung sei problemlos verlaufen, allerdings spüre man eine gewisse Vorsicht bei der Bevölkerung im Umgang mit der neuen Währung, hieß es.

23.5.2002 14:52

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