Siemens-Bereich I&S baut tausende Arbeitsplätze ab
- Kosten sollen um mehr als 500 Millionen Euro sinken

Der Siemens-Konzern will seinen defizitären Bereich Industrial Solutions und Services (I&S) umstrukturieren und tausende Arbeitsplätze abbauen. Rund 7.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen oder von Partnern übernommen werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Rund 2.000 Stellen würden sozialverträglich abgebaut, die übrigen ausgegliedert.
Zwei Drittel der Stellen seien in Deutschland. Insgesamt sollten die Kosten um über 500 Mio. Euro gesenkt werden. Der Bereich wolle sich auf Kernkompetenzen konzentrieren und renditeschwache Bereiche abbauen. Der Geschäftsbereich hatte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 37 Mio. Euro gemacht.
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