Gold ist so teuer wie seit Oktober ´99 nicht mehr
- Dollarschwäche und Terrorangst treiben Preis in die Höhe
- Experten: Gold dürfte bis auf 325 Dollar pro Feinunze steigen

Terrordrohungen in den USA und Europa, die Krise zwischen den Atommächten Indien und Pakistan, ein schwacher Dollar. Wer kann, legt sein Geld sicher an. Am liebsten in Gold! Das Edelmetall ist derzeit so teuer wie seit Oktober ´99 nicht mehr! Gold hat am Mittwoch mit Kursen um 318 Dollar (345 Euro) pro Feinunze das höchste Niveau seit Oktober 1999 erreicht.
Unter dem Eindruck der zunehmenden Spannungen zwischen den Nuklearmächten Indien und Pakistan stieg der Goldpreis beim Londoner Vormittagsfixing auf 318,25 Dollar. Am Nachmittag beruhigte sich der Markt mit der Eröffnung des Handels in New York etwas. Es kam nach Händlerangaben zu Gewinnmitnahmen und das zweite Londoner Fixing lautete noch auf 317,10 Dollar nach 315,20 Dollar am Dienstag Nachmittag.
Marktexperten zufolge dürfte der Goldpreis bis auf 325 Dollar pro Feinunze steigen.
Mittwoch gegen 18.00 Uhr stand die Goldnotierung bei 317,80/318,30 Dollar. Silber folgte dem Trend bei Gold. Nach einem Tageshoch bei 4,84 Dollar gaben die Notierungen wieder etwas nach. Zum Geschäftsschluss in Europa stand die Feinunze bei 4,79/82 Dollar im Vergleich zu 4,82/4,84 Dollar zum New Yorker Vortagesschluss.
Als Grund für den seit anhaltenden Preisanstieg nannten die Händler vor allem die Schwäche des Dollar gegenüber wichtigen Devisen wie dem Euro. Auch die Krise im Nahen Osten und die Warnungen vor neuen Terroranschlägen in den USA hätten Investmentbanker veranlasst, massiv Gold zu kaufen.
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